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Songshan Shaolin Tempel

Songshan Shaolin Tempel

Der Songshan Shaolin Tempel wurde im 19. Jahr des Tai He zur Zeit der Wey-Dynastie gebaut (495 n.Chr.).

Der Tempel wird von vielen als der Geburtsort der Chinesischen Kampfkünste angesehen. Der indische Buddhist Bodhidharma (in China als Da Mo bekannt) war der erste Schirmherr des Klosters und gleichzeitig Begründer des Shaolin-Kung Fu. Als Da Mo zum ersten Mal den Shaolin-Tempel betrat erschreckte ihn die schlechte körperliche Verfassung der Mönche. Er machte es sich zum Ziel, diesen Zustand zu verbessern und entwickelte erste Trainingsübungen und Routinen um die Gesundheit der Mönche zu bessern, sie zu stärken und ihnen Selbstverteidigung beizubringen. Seine Übungen und Techniken stärkten die Mönche und härteten sie gegen den isolierten Lebensstil im Kloster und die zehrende Meditation ab. Gleichzeitig wurde ihm klar, dass seine Übungen eine effektive Kampftechnik bildeten. Im Laufe der Jahre ging aus ihr die Kampftechnik des Shaolin Kung Fu hervor. Kung Fu stärkt Körper und Geist. Auch deshalb verbreitete sich die einzigartige Kampfkunst über die Grenzen des Klosters hinweg. Kung Fu verlieh den Menschen Chinas die Kraft, sich und ihr Land zu verteidigen. Der Shaolin-Tempel wurde im Besonderen für seine Vermischung des buddhistischen Zen und dem Wu (den Kampfkünsten) bekannt. Ch’an, oder auch Zen-Buddhismus ist eine in China, Japan und Korea weit verbreitete Lehre des Buddhismus.

Ch’an Buddhismus (Zen)

Bodhidharma (Da Mo) ist auch der Gründer der Lehre des Ch’an bzw. der chinesischen Schule des Zen-Buddhismus. Die Schriften des Ch’an betiteln ihn auch als den 28 Patriarchen einer Abstammungslinie die sich bis zum Buddha zurückstreckt. Die Lehre des Ch’an wurde später in Japan als Zen bekannt.

Der Abt Shi Yongxin

Der Abt Shi Yongxin wurde 1965 in Yingyang (Anhui-Provinz) geboren. Bevor Shi Yongxin zum Mönch wurde war er unter dem Namen Lin Ying Chen bekannt. Heute ist er der 30. Abt der Shaolin-Wohlfahrtsorganisation, Leiter der Chinesischen Vereinigung der Buddhisten und Repräsentant im Nationalkongress. Shi Yongxin lebt zum einen traditionelle Werte, empfängt Neues allerdings auch mit offenen Armen. Neben seinen Aufgaben im Shaolin-Tempel schreibt er Bücher über die Lehre des Zen. Er ist ein bedeutender Autor in der Literatur des Zen und der Kampfkünste.

Wer war Buddha?

Der Buddha war kein Gott, er war ein gewöhnlicher Mensch, der den Weg zur Erleuchtung fand und lehrte, wie man diesen Pfad erreicht. Jeder kann ein Buddha werden. In der Vergangenheit gab es bereits Buddhas und neue Buddhas werden in der Zukunft entstehen. Der historische Buddha wurde 536 v. Chr. Im Norden Indiens geboren. Er war der jüngste Sohn in einer Adelsfamilie und lebte ein bequemes und luxuriöses Leben. Er machte jedoch mit der Zeit die Erkenntnis, dass ihm diese irdischen Bequemlichkeiten nicht auf den Weg des wahren Glücks führten und dass das Leid ein wesentlicher Bestandteil des Lebens ist. Er verglich das Leid mit der Imperfektion. Im Alter von 29 Jahren verliess er seine Familie um einen Weg zu finden, wie man das irdische Leid überkommen könne. Diese Lehre wollte er dann an die Welt weitergeben. Nach sechs Jahren religiösen Studiums und vieler meditativer Erfahren hat der Buddha den Weg zur Erleuchtung gefunden, während er unter einem Bodhi-Baum meditierte.

Die vier edlen Wahrheiten

Die vier edlen Wahrheiten sind die Grundlage des Buddhismus und wurden vom Buddha während seiner ersten Predigt verkündigt:

  1. Das Leid (Dukkha) ist ein wesentlicher Bestandteil des Lebens
  2. Verbundenheit und Anhänglichkeit erschaffen Leid
  3. Leid kann gestoppt werden
  4. Das Leid wird gestoppt, indem man dem achtfachen Pfad folgt

Wenn sich jemand dazu bekennt, ein praktizierender Buddhist zu werden (nicht als Mönch oder Nonne), bekennt er sich zu folgenden fünf Geboten:

  • Nicht zu töten
  • Nicht zu stehlen
  • Sich nicht sexuell zu verfehlen
  • Nicht zu lügen oder zu Fluchen
  • Nicht Alkohol oder Drogen zu nehmen, die ihn rücksichtslos machen und Schaden anrichten können

Buddhisten finden in den “drei Juwelen” Zuflucht. Sie bestehen aus dem Bhudda, dem Dhama (die Weisheiten des Buddha) und dem Sanga (den Lehrenden des Buddhismus).

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